Bei Missile War geht es bunt zu

Das Zielen erweist sich als sehr kniffelig

Missile War

Modulaufkleber für das Hanimex HMG 2650

Raketen abfangen a'la Missile Command.

Erschienen für: Emerson Arcadia 2001, Hanimex HMG 2650, Leisure-Vision, Leonardo, Schmid TVG 2000, Video Master

Überlegscheiben: ?

Note:



Test

Missile War ist eine eindeutige Kopie des Automatenvorbildes Missile Command, welches für das Atari VCS umgesetzt wurde.
Nach der Anwahl der einzigen Spielvariation hat man jeweils in der Mitte des linken und rechten unteren Bildschirmes zwei Basen mit einer limitierten Anzahl Raketen. Damit muss man sich selbst und die ebenfalls auf dem Boden befindlichen 4 Städte verteidigen.
Je Runde kommt eine Anzahl Raketen in Pixelgröße herunter, die es zu treffen gilt. Dafür lenkt man ein Fadenkreuz auf den ungefähren Punkt des Zusammentreffens und startet eine Rakete von der linken (Tasten 1, 4 oder 7) beziehungsweise rechten Rampe (Tasten 3, 6 oder 9). Diese detoniert am Ziel in einer kleinen Explosionswolke und sollte die anvisierten Feinde vernichten.
Hat man die Angriffswelle zurückgeworfen gibt es Bonuspunkte je übriggebliene Munition, Basis und Stadt. Ab der zweiten Welle bietet der Angreifer auch Bomber und andere Fluggeräte auf, die besonders viel Punkte geben, wenn man sie abschießt.
Im Gegensatz zum Original krankt MW an der fieseligen Steuerung. Das anpeilen der feindlichen Raketen ist schon zu Beginn sehr schwer, so das man meist nur einen Gegner trifft und schnell ohne eigene Abwehr mehr dasteht. Es fehlen die charakteristischen Flugspuren, welche die Feinde beim Original hinterlassen.
Die Grafik ist im Gegensatz zum Atari-Pedant recht bunt. Der Sound ziemlich gut für TVG-Verhältnisse. Für Profi-Spieler.
Getestet wurde die Emerson Arcadia 2001 – Version in halber Baugröße auf einem Schmid TVG 2000.



Letzte Aktualisierung am 10.08.2009